
Wirksame Naturheilverfahren
Erfreulicherweise stehen die Methoden der Naturheilverfahren heute vermehrt im Fokus der Wissenschaft. Klar und eindeutig zeigt sich in Studien, welche Naturheilverfahren in Ergänzung zur Schulmedizin sinnbringend, weil wirksam, eingesetzt werden können.
Als Ärztin sehe ich in Naturheilverfahren ein großes Potential. Die klassische Schulmedizin und die in ihrer Wirksamkeit belegten Naturheilverfahren ergänzen sich aufs Beste („Integrative Medizin“).
Wie funktionieren Naturheilverfahren?
Die Wirkung von Naturheilverfahren wird in der Regel dadurch erzielt, dass Abwehrkräfte und die Fähigkeit zur Selbstheilung gestärkt werden.
Fest steht: Die meisten Krankheiten können nur durch die Selbstheilungskräfte unseres Körpers überwunden werden. Medizinische Interventionen sind eher als Unterstützung oder Initiierung eines Heilungsprozesses zu verstehen.
Letztendlich sind es unsere eigenen Abwehr- und Selbstheilungskräfte, die eine Erkrankung bewältigen.
Selbst für lebensrettende schulmedizinische Maßnahmen gilt: Ohne die Selbstheilungskräfte unseres Körpers sind auch in solchen Fällen schlussendlich ein Überleben und eine Genesung schlicht nicht möglich.
Naturheilverfahren stärken zum einen die Abwehrkräfte und die Fähigkeit zur Selbstheilung durch das Setzen von spezifischen oder auch unspezifischen Reizen.
Zum anderen können pflanzliche Arzneimittel eingesetzt werden, die durch ihre pharmakologischen Inhaltsstoffe zielgerichtet wirken.
Ergänzend kommen Methoden zum Einsatz, die sich die Tatsache zunutze machen, dass sich Psyche und Körper gegenseitig beeinflussen („Mind-Body-Medizin“).
Individuelle Therapiekonzepte
Kein Mensch ist wie der andere

Das Erfassen des ganzen Menschen in seiner einzigartigen Individualität und seinem sozialen und kulturellen Umfeld ist die Basis einer guten naturheilkundlichen Behandlung.
Es gehört zur grundsätzlichen Herangehensweise, neben einzelnen Symptomen auch andere Ebenen zu betrachten, wie die Konstitution, die Psyche, die Biografie, das soziale Umfeld und den Lebensstil. So können wichtige Aspekte aufgedeckt werden, die eine Heilung und eine langfristige Besserung der Lebenssituation begünstigen.
Die Komplexität des menschlichen Körpers
Alles ist mit allem verknüpft: Nerven, Gefäße, Gewebe, Gewebsflüssigkeiten, Botenstoffe u.v.m. bilden ein allumfassendes Zusammenspiel, das sämtliche Elemente unseres Körpers einschließt.
Gedanken, Vorstellungen, Emotionen, auch im Kontext unserer sozialen Beziehungen, wirken nachweislich auf unser Nerven- und Immunsystem, auf den Hormonhaushalt und den Stoffwechsel.
Werden bei einem Therapiekonzept die individuellen Lebensumstände und die Komplexität des Körpers berücksichtigt, können wir Gesundheit tatsächlich in dem Sinne anvisieren, wie es die WHO seit 1948 formuliert:
„Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.“
„ Health
is a state
of complete
physical, mental and social well-being
and not merely the absence of disease or infirmity.”

„Alles ist mit allem verbunden.“
Hildegard von BIngen
Über mich
Die Neugier auf das „Wunderwerk Mensch“ hat mich zum Medizinstudium geführt.
Nach meiner Kindheit und Jugend in Hildesheim und Goslar schloss ich meine Schulzeit mit dem Abitur ab und begann mein Medizinstudium in Marburg, ergänzt durch ein Auslandssemester in Bordeaux und Famulaturen in Berlin, München und Montpellier.
Am Ende des Studiums hielt ich mich für Forschungsarbeiten im Zuge meiner Promotion sechs Monate in Philadelphia in den USA auf.
Das „Praktische Jahr“, das in drei Teile gegliedert wird, absolvierte ich in der Kinderheilkunde in Paris, der Chirurgie in Genf und der Inneren Medizin in Kassel.
Hier erlangte ich mit Bestehen des 3. Staatsexamens die Approbation als Ärztin.
Ich begann nachfolgend als Ärztin in der Inneren Medizin in Goslar zu arbeiten – wegen einer schwerwiegende Erkrankung in der Familie war es mir ein Anliegen in meiner Heimatstadt zu sein.

In dieser Zeit wurde mir klar, dass unser Gesundheitswesen von einer ergänzenden Patientenversorgung unter Berücksichtigung der individuellen Lebensumstände profitieren könnte. Aus dieser Einsicht kam mir erstmalig die Idee einer anderen Art von Praxis.
Zunächst arbeitete ich weiter als Ärztin im Bereich der Dermatologie in Kassel, zog dann aber aus privaten Gründen nach Düsseldorf und wechselte beruflich in ein Institut für Gesundheitsökonomie in Burscheid.
Hier arbeitete ich an Studien, die sich mit der Wirksamkeit von Phytopharmaka und Akupunktur beschäftigten, und entdeckte für mich das Potential der Naturheilverfahren.
Ich heiratete und bekam in den folgenden Jahren drei Kinder. Während dieser Jahre erwarb ich das A-Diplom für Akupunktur und nach bestandener Prüfung vor der Ärztekammer in Düsseldorf die Zusatzbezeichnung „Ärztin für Naturheilverfahren“. Ich arbeite heute in eigener Praxis.
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