Ernährungsmedizin

Die ständige Nahrungsverfügbarkeit und der große Anteil industriell vorgefertigter Lebensmittel, hergestellt aus günstigen Zutaten und etlichen Zusatzstoffen, sind für den menschlichen Organismus problematisch. Dazu kommen Belastungen: Einerseits durch Pestizide, die konventionelle landwirtschaftliche Erzeugnisse mit sich bringen, und andererseits durch Mikroplastik und Schwermetalle, die sich vor allem vermehrt in Meerestieren finden.

Zunehmend sind viele Erkrankungen großteilig ernährungsbedingt.

Die Ernährungsmedizin umfasst elementare, aber auch krankheitsspezifische Ernährungsempfehlungen, die die Gesundheit stärken, Krankheiten vorbeugen oder lindern können. Die Lebensqualität kann damit beträchtlich gesteigert werden.

Der Übergang von der Ernährungsmedizin zu der Phytopharmakologie, also der Behandlung mit pflanzlichen Arzneimitteln, ist dabei fließend. Wir können auch mit der Ernährung, wenn gut gewählt, regelrecht „Wirkstoffe“ aufnehmen, zum Beispiel mit einer blutdrucksenkenden oder cholesterinsenkenden Wirkung.

Aber nicht nur was wir essen ist Inhalt der Ernährungsmedizin.

Auch die Menge und vor allem die zeitlichen Gewohnheiten spielen eine große Rolle.

So gehört auch das Fasten zu der Ernährungsmedizin in Form von Intervallfasten, Heilfasten oder Scheinfasten, womit sich beeindruckende und weitreichende positive Effekte für die Gesundheit erzielen lassen.